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Original Text auf Französisch: Les curieuses illuminations de Noël de Linz

 

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Der Text:

Hallo! Servus! Ich bin Amélise! Die Französin von Ottakring. Willkommen bei meinem Podcast. Ich habe viele Geschichten über mein Leben in Wien und ich hoffe, dass es für euch auch spannend wird. Heute geht es um die unglaublichste Entdeckung, die ich in der Adventzeit in Österreich gemacht habe. Und diese Entdeckung war in Linz! Es fing vor 2 Jahren an. Wir hatten dort mit einer Freundin Freunde besucht. Bevor wir zu ihnen einkehrten, wollten wir ein bisschen Zeit in der alten Stadt verbringen. Christkindlmarkt, schweres Essen mit Käse und Glühwein, für uns, wie in allen österreichischen Städten in der Adventzeit. Es schien in Linz irgendwie anders zu sein. Wir konnten es uns zuerst nicht erklären, aber am nächsten Tag, als wir wieder auf der Landstraβe waren, verstanden wir. Die Weihnachtslichter waren so komisch. Sie halten viele alt modische Farben, da wir dachten, dass wir Anfang der 90er Jahre waren. Komisch war es für die Stadt des Ars Electronica. Die Figuren, die beleuchtend im Himmel erschienen, schauten nur halbwegs dem Christkind ähnlich. Es waren mehr kleine Kinder, die festlich turnten. Es war komisch, aber es war für einen Beitrag auf meinem Blog interessant genug – dachte ich mir. So sind wir letztes Jahr wieder dorthin gefahren, um die Freunde zu besuchen und um diese Weihnachtsbeleuchtung zu fotografieren. Jo! Die Linzer Weihnachtsbeleuchtung war noch immer so komisch, wie mit der Kindergruppe, die auf der Landstraβe tanzte. Die Fotos der Beleuchtungen könnt ihr übrigens in dem Beitrag auf ca-valse-a-vienne.com sehen. Wir merkten aber, dass diese kleinen Kinder sehr dünne Flügel hatten. Sie waren also Engel! Interessant. Eines hatte die Körperhaltung von Superman. Hmm. Eines machte die Ohren zu. Wahrscheinlich waren wir zu laut. Hmm. Interessant, aber nicht sehr weihnachtlich. Als wir auf der Landstraβe weiter gingen, entdeckten wir zwei Engeln, die ein Springseil spannten. Ihre Hintern kamen übertrieben herüber. Ich fand es sexueller als weihnachtlich. Das war der Punkt. Diese Weihnachtsbeleuchtung ist einfach gewagt und keiner sagt etwas! Nach ein paar Metern sahen wir wieder einen anderen Hintern eines Engels, der aus der Fassade eines Hauses blitzte. Es war wie in der Nacht auf dem Wiener Gürtel. Unglaublich – am nächsten Tag suchte ich mehr Informationen zu dieser besondere Weihnachtsbeleuchtung. Ich war sicher, dass es Kritik geben würde und sehr wahrscheinlich eine Petition für dessen Abmontierung. Die einzige Kritik, die ich fand, war bezüglich der Kosten der Montagearbeit, da sie besonders war. Interessant. Nach meiner Recherche verstand ich den Sinn des Linzer Weihnachtsbeleuchtungsprojekts. Es handelte sich um ein Kunstprojekt der Universität Mozarteum von Salzburg aus dem Jahr 1993. Die Geschichte fängt auf der anderen Seite der Niebelungenbrücke an, wo ein Engel die Schaumkronen einsaugt und damit Seifenblasen macht. Bei ihrer Reise über die Landstraβe bis zum Volksgarten bekommen die Seifenblasen Hilfe von den Engeln. Wow! Das ist eine schöne Geschichte. Das sollte man einmal schreiben. Das ist eigentlich ganz süβ und der Engel ist auch der offizielle Linzer Engel geworden. Es ist auf den Glühweintassen und vielen anderen Souvenirs dargestellt. Zur sexuellen Bedeutung fand ich nichts. Aber wenn, melde ich mich sofort bei euch! Schöne Adventzeit!

 

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